Bahneneinteilung, schwimmerische Voraussetzungen und Trainingsziele für Schwimmerinnen und Schwimmer in den einzelnen Gruppen

Ziele
In einer Trainingsgruppe auf einer bestimmten Bahn sollen nach Möglichkeit immer dieselben Kinder schwimmen und vom selben Trainer bzw. demselben Trainerteam trainiert werden.
Grundsätzlich ist eine Anwesenheitsliste zu führen, um die Anzahl der Trainingseinheiten der SchwimmerInnen zu erfassen.

Grobziele der Schwimmförderung
- Gewöhnung an die „Lange Bahn“
- Schwimmsicherheit
- Talentsichtung
- grundlegenden Korrekturen des Schwimmstils
- Vielseitigkeit fördern
o Schwimmstile
o Tauchen
o Springen
o Koordinationsaufgaben
o Kondition fördern
Grundsätzlich werden die Kinder danach aufgeteilt, ob sie Wettkämpfe schwimmen möchten oder nicht. Hierbei findet eine unterschiedliche Betreuung und Förderung statt. Dabei ist zu berücksichtigen, ob eine entsprechende Förderung auch den gewünschten (Wettkampf-)Erfolg erbringen kann.

Da einzelne Bahnen besonders im Anfängerbereich teilweise sehr voll sind und die Aufsicht gewährleistet bleiben muss, kann eine Aufnahme nach dem erfolgreichen Abschluss des Nichtschwimmerkurses nur für die Kinder erfolgen, die talentierte SchwimmerInnen sind. Sollte die Anzahl der Kinder in der Gruppe sinken, werden entsprechend Kinder aufgenommen. Wie dies geschieht ist unter dem Punkt Aufnahme in den Stolberger Schwimmverein nachzulesen.
Nichtschwimmerausbildung (Nichtschwimmerkurs)
Eine Nichtschwimmerausbildung ist in verschiedene Abschnitte gegliedert. Im Abschnitt 1 wird die Grundfertigkeit in einer Schwimmart erlernt und endet mit dem Ablegen des Seepferdchens im großen Becken. In der Regel soll dies die zweite Bahn vom Beckenrand (z.B. Bahn 5) sein, damit das Kind zeigen kann, dass es auch im größeren Abstand zum Beckenrand über die nötige Sicherheit im Wasser verfügt.

Sollte das Seepferdchen vor dem Ende des Kurses abgelegt werden und die notwendigen Kapazitäten vorhanden sein, dass das Kind in einer anderen Gruppe schwimmen kann, erfolgt eine weitere Schulung wie im Abschnitt 2 beschrieben.

Im Abschnitt 2 werden die weiteren Schwimmarten erlernt. Ziel ist das sichere Beherrschen der Grobform des Rücken-, Kraul- und Brustschwimmens sowie des Tief- und Streckentauchens.
Hierbei ist immer der Entwicklungsstand des Kindes zu berücksichtigen. Nur das, was altersgerecht möglich ist, kann auch erlernt werden!
Grundsätzlich endet der Nichtschwimmerkurs: 1. mit dem Ablegen des Seepferdchens oder 2. am terminlichen Ende des Kurses.
Für Kinder, die das Seepferdchen nicht erreicht haben, besteht die Möglichkeit, dies in einem Wiederholerkurs noch mal zu versuchen.
Aufgaben der verschiedenen Bahnen und Trainingszeiten
Grundsätzlich gilt, dass der kindgerechte und individuell angepasste Sport unser Ziel ist. Das Schwimmen in unserem Verein soll den Kindern Spaß machen und sie sollen gerne zum Schwimmtraining kommen. Hierbei wird auch das Spielen und Toben im Wasser als sinnvoll angesehen, da es so zu einem Gruppenerlebnis kommt und die Kondition und die Wassersicherheit gestärkt werden. Da im Stolberger Schwimmverein das Schwimmen und das Wasserballspiel als Leistungssport betrieben werden, werden die Anforderungen in den einzelnen Gruppen zunehmend höher. Um weiterzukommen ist die Bereitschaft erforderlich, sich diesen Anforderungen zu stellen, mitzumachen und gegebenenfalls an weiteren Trainingseinheiten teilzunehmen. Die Grundförderung ist für alle Kinder gleich, wird aber ab einem bestimmten Punkt auf die Wettkämpfe ausgerichtet, um die Grundlagen zu schaffen, erfolgreich am Wettkampfsport teilzunehmen.
Wir bemühen uns um intensiven Elternkontakt, um Gespräche zu führen und Ursachen zu finden, falls ein Kind nicht den erwarteten Trainingsfortschritt erreicht.
Trainingszeiten und Trainingsziel

Montags 16:00 – 16:45 Uhr und 17:10 – 17:55 Uhr

Bahn 1 und 2
Wassersicherheit
Das Kind muss mindestens das Seepferdchen haben und sicher mindestens 1 Bahn in Brustlage schwimmen können. Hier werden die Wassersicherheit gefördert, das sichere Schwimmen in der Gruppe und die Grundlagen weiterer Schwimmstile erlernt. Ebenfalls wird in der Gruppe die Kondition gefördert. Damit die Kinder in der Lage sind, das Wasser ohne Hilfsmittel zu verlassen, müssen sie am Ende der Bahn herausklettern, um dies zu trainieren. Das richtige Springen vom Beckenrand und das Tauchen werden weiter gefestigt. Das Springen von den Sprungbrettern wird angeboten. Wenn das Kind das Trainingsziel dieser Gruppe erreicht hat, ist ein Wechsel auf die Bahn 6 in der gleichen Übungsstunde angestrebt.

Bahn 6
Vorbereitung auf längere Schwimmstrecken und Heranführen an andere Schwimmstile in Grobform
Hier muss das Kind mehrere Bahnen in Brustlage und mindestens eine Bahn in Rückenlage schwimmen können. Es werden schwerpunktmäßig die richtige Wasserlage und die verschiedenen Schwimmstilen geübt. Dies sind die Lagen Brust, Kraul und Rücken. Die Kinder sollen mehrere Bahnen ohne Pause in einem Schwimmstil schwimmen können. Ebenfalls wird die Kondition weiter gesteigert und auf einen Wechsel in eine weiterführende Gruppe hingearbeitet. Außerdem wird das Springen und Tauchen gefördert. Ziel ist es, in die nächste Gruppe in derselben Stunde zu wechseln.
Bahn 3 und 4
Vorbereitung auf längere Schwimmstrecken und Festigung der Schwimmstile

Hier muss das Kind in der Lage sein, mindesten 8 Bahnen ohne Pause zu schwimmen. Das Schwimmen in Rückenlage und Kraul sollte in der Grobform ausgeführt werden können. Dies wird durch ein abwechslungsreiches Training gefördert. Bei motivierten und talentierten Kindern kann eine Vorbereitung auf den Wettkampfsport erfolgen. Die Aufgaben sind für alle Kinder gleich. Weiter soll das Kind längere Strecken zunehmend sicher schwimmen und lernen, die eigenen Möglichkeiten zu nutzen. Ziel ist es die Kondition zu steigern ohne das Kind zu überfordern. Das Tauchen, Springen und Spielen kommt auch nicht zu kurz.

Bahn 5
Vorbereitung auf längere Schwimmstrecken, Festigung der Schwimmstile und Heranführen von talentierten Kindern an den Wettkampfsport
Es muss Interesse und Talent zum Schwimmen vorhanden sein, außerdem die Bereitschaft ein Training mitzumachen mit dem Ziel, an Wettkämpfen teilzunehmen. Hier werden alle Schwimmstile so erlernt, wie es laut Wettkampfbestimmungen gefordert ist. Die weitere Förderung wird durch den Trainer mit den Schwimmerinnen und Schwimmern bzw. deren Eltern individuell abgestimmt.


17:55 – 18:00

Bahn 1 Nachwuchswettkampfmannschaft
 
Bahn 2 
Wettkampfmannschaft

Bahn 3
Wettkampfmannschaft

Bahn 4 
Masters
Hier können ältere Mitglieder des Vereins in eigener Verantwortung leistungsbezogen schwimmen. 
 
Bahn 5 und 6 
Wasserballschwimmtraining