Trainer des Monats Oktober 2009: Mark Braun

So häufig wie nicht viele andere aus unserem Verein findet man Mark Braun voller Trainingseifer im Wasser unserer Schwimmhalle. Ob montags, dienstags, donnerstags, freitags oder samstags: Es muss schon einen sehr triftigen Grund geben, dass Mark einmal nicht beim Training wäre...
Resultierend daraus mischt der ehemalige langjährige Wettkampfschwimmer trotz seines jungen Alters bereits auf den oberen Rängen der mannschaftsinternen Statistiken über die torgefährlichsten Spieler mit und war bei nahezu jedem Turnier dabei, das seine Mannschaft bestritten hat, seit er dieser angehört. Neben den Spielen, die er mit der Jugend bestritt, ging er in der vergangenen Saison als einer von wenigen Spielern für alle drei Stolberger Herrenmannschaften ins Becken.
Vor allem Marks regelmäßiger Präsenz und der Tatsache, dass er seit vielen Monaten montags mehr und mehr das Trainings-Zepter auf Bahn 6 in die Hand genommen hat, ist es zu verdanken, dass wir nun als Wasserballer beim Montagstraining voll akzeptiert sind und nicht mehr um unsere Bahn fürchten müssen, die uns die Wettkampfschwimmer und Masters anfänglich nur überlassen hatten, als sie personell schwächer besetzt waren.
Jeder, der von 18 bis 19 Uhr zum Training kommt, weiß, dass ihn zunächst eine halbe Stunde wöchentlich wechselndes, aber oft anstrengendes Schwimmtraining erwartet, dass, um für Wasserballer effektiv zu sein, nicht selten viel Beinarbeit und zahlreiche Bahnen Wassertreten beinhaltet. Die zweite halbe Stunde des montäglichen Trainings widmet Mark der Ballarbeit, soweit dies auf den beengten Gegebenheiten nur einer zur Verfügung stehenden Bahn möglich ist. Trotzdem kann das Hin- und Herpassen der Bälle auf verschiedene Art und Weise trainiert werden und mit Hilfe kleiner, tragbarer Tore ist auch eine Schuss- oder Centerübung durchaus umsetzbar. Steht aber zum Beispiel während der Ferien einmal mehr Platz in der Halle zur Verfügung, so zögert der ehrgeizige Spieler keine Minute, diesen für die trainierenden Wasserballer zu erkämpfen und den Trainern die Zustimmung zur Nutzung eines regulären Tores abzugewinnen.
Neben dem Wasserball spielen und den zugehörigen schwimmerischen Trainingseinheiten gehören auch noch zahlreiche andere Sportarten wie Beachvolleyball, Basketball und Fußball zu den Lieblingsbeschäftigungen des sportbegeisterten Schülers. So überrascht es kaum, dass Mark bei seiner Teilnahme an einer Staffel beim Indeland-Triathlon im August über die Distanz von 1500m im offenen Gewässer mit einer Zeit von knapp 22,5 Min. als 3. aus dem Wasser kam.
Bei diesem Sportprogramm könnte man glatt auf die Idee kommen, dass dem 17-Jährigen keine Zeit mehr für etwas anderes bleibt. Jedoch weit gefehlt, Mark besucht erfolgreich die Stufe 12 des Stolberger Goethe-Gymnasiums und befindet sich somit mitten in der Qualifikationsphase kurz vor dem Abitur. Auch diese Herausforderung wird Mark sicher ohne große Schwierigkeiten meistern, so dass es anschließend durchaus passieren könnte, dass es den Gymnasiasten zum Studium in eine andere Stadt zieht. Sportlich und noch mehr menschlich hoffentlich nur ein temporärer Verlust für den SSV, dennoch kann wohl jeder verstehen, dass es Mark bei seinem sportlichen Potential früher oder später einmal in eine der höheren Wasserball-Ligen ziehen wird!
Zur Zeit findet der Oberstufenschüler neben seiner sportlichen Aktivität und seinem Engagement für das Montagstraining zudem noch Zeit, die Berichterstattung auf der Vereins-Homepage maßgeblich mitzugestalten und seine Mannschaftskollegen u.a. zur Teilnahme am CSM-Cup, einem Hobbyfußballturnier, und zu zusätzlichen Jugendtrainings und -spielmöglichkeiten in Kooperation mit dem Dürener Verein zu motivieren.
Ob beim Training, Pfingstlageraufbau, Grillfest oder welcher Vereinsaktivität auch immer, Mark ist – wie einige andere Jugendliche auch - immer zur Stelle, wenn eine Hand Hilfe gebraucht wird und zeigt, dass es innerhalb der Vereinsjugend zuverlässige junge Leute gibt, die Verantwortung übernehmen und mit jugendlicher Dynamik das Vereinsleben beeinflussen und mitgestalten. Wir hoffen, dass wir wie bisher auch in Zukunft auf Marks Engagement im Spiel, in der Jugendarbeit und für den Verein generell noch lange zählen können!