SSV lässt in der Schlusssekunde einen Punkt liegen

SSV 8:8 Essen (3:1, 3:2, 1:4, 1:1)

Spieler: Ben Lenertz (im Tor/0 Tore/1 Persönlicher Fehler), Sebastian Braun (0/2), Dennis Merö (0/1), Stephan Schorn (0/0), Stefan Bergs (0/3), Tim Klos (0/2), Thomas Kreus (2/1), Johannes Schmitz (0/0), Mark Braun (4/1), Stefan Sanft (0/2), Christian Töller (1/1), Christian Schmitz (1/0)

Überzahlspiele: 4/8 (50%)

Unterzahlspiele: 3/11 (27%)





Die erste Mannschaft des SSV hat erstmals in dieser Saison einen Punkt liegen lassen. Gegen die SGW Essen kassiert man durch einen Fünfmeter in der Schlusssekunde den späten Ausgleich.

Die erste Halbzeit verläuft ähnlich wie in den vergangenen Heimspielen. Trotz des 0:1-Rückstands kommt die Offensive schnell in Fahrt und dreht das Ergebnis zwischenzeitlich auf 5:1. Beim Halbzeitstand von 6:3 haben die Kupferstädter das Spiel in der Hand, auch wenn die Überzahlquote noch zu wünschen übrig lässt.

In der zweiten Hälfte verliert man dann den roten Faden. Im Angriff machen einem die vielen Ballverluste im Rückraum und zahlreiche Stürmerfouls zu schaffen, in der Defensive leistet man sich immer wieder unnötige Ausschlussfehler. Die Unterzahlspiele kann man jedoch größtenteils unbeschadet überstehen. Am Ende wird es dann hektisch. Nachdem ein SSV-Treffer in Überzahl aberkannt wird, kann man kurz darauf doch noch einmal mit 8:7 vorlegen. Im letzten Angriff schließt Essen in Überzahl ab, der auf die Torlinie prallende Ball gerät im Gemenge unter Wasser und Essen verwandelt den resultierenden Strafwurf in der Schlusssekunde.

Insgesamt beweist Essen, dass sie berechtigterweise als Aufsteiger in der oberen Tabellenhälfte stehen. Dem SSV gehen in einer Abwehrschlacht mit laufender Spieldauer die Ideen im Angriff aus, zwei Tore in der zweiten Halbzeit sind einfach zu wenig, um ein Spiel zu gewinnen. Der SSV (11:1 Punkte) rangiert nun mit einem Spiel weniger hinter Iserlohn (12:2 Punkte) auf Platz zwei der Tabelle, schon am Mittwoch muss man sich im kleinen 4-Bahnen-Becken beim heimstarken WSV Schermbeck beweisen …