Knappe Niederlage beim Tabellenführer
Nach einer starken Leistung hat die erste Wasserballmannschaft des Stolberger SV nur knapp einen Punktgewinn beim Tabellenführer der Oberliga verpasst. Am Ende unterlagen die Kupferstädter wie im Hinspiel mit einem Tor Unterschied letztlich 14:15 (3:4, 4:3, 3:5, 4:3).
Nach einer frühen Führung für die Gäste drehte Hamm das Spiel zunächst auf 4:1, was den einzigen Spielstand mit drei Toren Differenz bedeuten sollte. Schon die Viertelergebnisse zeigen, dass sich ein Spiel auf Augenhöhe gestaltete, bei dem allerdings die Gastgeber stets in Führung gingen und Stolberg wieder auf den Ausgleich drängte. Auch von mehreren Zwei-Tore-Rückständen ließen sich die SSVler nicht unterkriegen und kamen beim 13:13 vier Minuten vor Schluss letztmalig zum Ausgleich. Um das folgende 13:15 wieder auszugleichen, fehlte am Ende die Zeit, im letzten Angriff sprang kein Abschluss mehr heraus. Die Tore für den SSV erzielten Mark Braun (6 Tore), Tim Klos (3), Sebastian Braun (2), Stefan Bergs (2) und Johannes Zinner.
Durch den Heimsieg ist dem SC Rote Erde Hamm die Meisterschaft und der Aufstieg in die Wasserballliga West kaum noch zu nehmen, sie führen die Tabelle souverän mit 24 Punkten an. Dahinter bleibt es spannend, mit Düsseldorf, Stolberg und Aachen haben gleich drei Teams 15 Punkte. Doch auch die folgenden ASC Duisburg III (14), Uerdinger SV II (12) und SGW Iserlohn (12) sind auf einen Sieg in Schlagdistanz. Am Ende werden bis zu drei Mannschaften den Gang in die höchste Spielklasse NRWs antreten dürfen. Für Stolberg geht es kommende Woche erst einmal weiter gegen die zweite Mannschaft des Uerdinger SV, gegen die man diese Saison noch nicht gespielt hat. Das Anschwimmen im Hallenbad Glashütter Weiher findet um 18.20 Uhr statt.
In der Bezirksliga Aachen hat die zweite Mannschaft des SSV für eine kleine Überraschung gesorgt. Zwei Wochen nach der Auswärtsniederlage beim Aachener SV II setzte sich die Zweite zuhause mit 11:10 (1:2, 3:6, 4:0, 3:2) durch. Spannender hätte das Spiel dabei kaum verlaufen können. Nach zwischenzeitlichem 4-Tore-Rückstand kämpften sich die Gastgeber in den Schlussminuten mit 10:9 in Front, bevor Aachen 14 Sekunden vor Abpfiff zum Ausgleich kam. Doch auch das sollte es noch nicht gewesen sein, zwei Sekunden vor Schluss erzielte der SSV tatsächlich noch den viel umjubelten Siegtreffer. Die Playoffs der Bezirksliga versprechen damit auch dieses Jahr wieder spannend zu werden. Nachdem in den letzten drei Spielzeiten drei verschiedene Teams die Meisterschaft feiern konnten (Stolberg, Übach-Palenberg und zuletzt Düren), könnte es mit Verbandsligaabsteiger Aachen dieses Jahr ein viertes Team schaffen. Dass die Kupferstädter jedoch ebenfalls Chancen haben, haben sie nun eindrucksvoll bewiesen.
